„Den ganzen Tag stehe ich, und abends werden meine Schuhe zu eng“, klagt die Friseurin. „Ich bin es leid, im Büro am Computer zu sitzen, ich habe eine solche Schwere in den Beinen“, berichtet die Nachbarin deprimiert. Diese Symptome nehmen allmählich zu. Gegen Abend treten Schwellungen auf, ein Gefühl von Druck, Brennen, Schmerzen entlang der Venen und manchmal nächtliche Krämpfe in den Wadenmuskeln. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sollten Sie wissen: Yoga bei Krampfadern ist eine der effektivsten Methoden, um diesen Beschwerden entgegenzuwirken und die Venengesundheit zu unterstützen.

Bewegungsmangel und ständige statische Belastungen – sei es im Stehen oder im Sitzen – führen allmählich zu einem „venösen Stau“. Der Blutabfluss wird erschwert, während der Zufluss gleich bleibt. Infolgedessen werden die Venen mit Blut überlastet. Dies führt zu einer Schädigung der Venenwände und Kapillaren, und Blut tritt in das umliegende Gewebe aus. Ein sichtbares bläuliches Adernmuster entsteht! ❗ An diesem Punkt sollten wir Alarm schlagen, anstatt zu denken, dass dies normal sei.

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Ärzte nennen solche Symptome das „Syndrom der schweren Beine“. Daraus entwickelt sich unbemerkt und geduldig die chronische venöse Insuffizienz der unteren Extremitäten – die Krampfadererkrankung (Varikose). Eine Ernährung ohne ausreichend Gemüse und Obst, hormonelle Verhütungsmittel, langes Tragen von High Heels, Bindegewebsschwäche und Schwangerschaften tragen sehr aktiv zu diesem Effekt bei. Wenn hormonelle Störungen hinzukommen, kann dies auch mit Beckenkrampfadern einhergehen.

Damit wir nicht zu Stammkunden der städtischen Venenzentren werden, ist uns klar: Prävention hat Priorität! Deshalb geben wir unserem Friseur und der Nachbarin diese wertvollen Ratschläge, um die Entwicklung von Krampfadern zu verhindern.

FÜNF nützliche Tipps zur Vorbeugung und Linderung von Krampfadern

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  • 1. Richtige Ernährung und Hydratation: Halten Sie sich an eine ausgewogene Ernährung und trinken Sie ausreichend Wasser, um Verstopfungen zu vermeiden. Essen Sie viel Gemüse und Obst. Trinken Sie oft und in kleinen Mengen reines Wasser. Vermeiden Sie Übergewicht.
  • 2. Fuß- und Beingesundheit: Achten Sie auf die Gesundheit Ihrer Füße und Unterschenkel, da der venöse Rückfluss beim Gehen genau dort beginnt. Wählen Sie das richtige Schuhwerk. Massieren Sie täglich Ihre Füße. Gewöhnen Sie sich ein richtiges Gangbild an. Vermeiden Sie es, mit übereinandergeschlagenen Beinen zu sitzen.
  • 3. Hitze vermeiden: Wenn das Problem bereits aufgetreten ist, versuchen Sie Saunen, Dampfbäder und heiße Wannenbäder zu meiden, damit sich die Blutgefäße nicht noch weiter ausdehnen. Hier ist eine Wechseldusche für die Gliedmaßen (unter Beachtung der richtigen Technik) sehr nützlich.
  • 4. Dynamische Belastungen: Wählen Sie beliebige dynamische Aktivitäten: Spazierengehen, Schwimmen, Skifahren, Tanzen, Radfahren und natürlich Yoga – ganz nach Ihrem Geschmack. Wechseln Sie Aktivität mit Ruhepausen ab und halten Sie die Beine, wenn möglich, hochgelagert.
  • 5. Regelmäßige Übungen: Machen Sie regelmäßig Übungen in Kombination mit der Atmung aus einer richtig zusammengestellten Yoga-Praxis. Hier können wir Ihnen natürlich helfen. Ein spezieller Yogatherapie-Kurs bei Krampfadern von Polina wurde durchgeführt und aufgezeichnet. Schreiben Sie uns eine Anfrage zum Erwerb, denn Gesundheit ist das Wichtigste.

Lebensgewohnheiten bei Krampfadern: Was hilft und was schadet?

Empfohlen (Fördert die Venengesundheit) Zu vermeiden (Verschlechtert Symptome)
Beine regelmäßig hochlegen Langes statisches Stehen oder Sitzen
Ballaststoffreiche Ernährung & viel Wasser Enge Kleidung, die die Blutzirkulation einschnürt
Kühles Abduschen der Beine (Wechselduschen) Heiße Bäder, Saunagänge, intensive Sonnenbäder
Bequemes, flaches Schuhwerk Häufiges Tragen von High Heels

Regeln für die Yoga-Praxis bei Krampfadern

Wenn Sie ohne uns praktizieren, beachten Sie unbedingt einige Regeln beim Yoga bei Krampfadern. Folgendes sollten Sie strikt ausschließen:

  • ❌ Langes Halten von stehenden Haltungen (Asanas).
  • ❌ Längere Sitzhaltungen, die den Blutfluss in den Beinvenen einschränken.
  • ❌ Asanas und Atemtechniken, die den Druck im Bauchraum erhöhen, insbesondere mit langer Fixierung.
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Was Ihnen in der Praxis jedoch helfen wird, das Problem zu lösen:

✓ Schaffen Sie eine Muskelpumpe in den unteren Extremitäten:

  • Nutzen Sie zur Aktivierung stehende Asanas in der Dynamik.
  • Entlasten Sie die Venen der Beine und des kleinen Beckens durch Umkehrhaltungen. Fügen Sie diesen Haltungen Dynamik und Drehungen der Beine hinzu. Es ist gut, die Füße dabei zu bewegen.

✓ Nutzen Sie die Saugwirkung des Brustkorbs beim Einatmen:

  • Fügen Sie leichte Vyayamas (Gelenkübungen) für den Brustbereich und sanfte Rückbeugen hinzu.
  • Wenden Sie Atemtechniken an. Zum Beispiel die vollständige Yoga-Atmung und die Ujjayi-Atmung beim Einatmen. Wir verwenden sie sowohl separat als auch in Kombination mit Asanas. Alle Haltungen und Techniken erfordern eine vorherige Aneignung unter der Anleitung eines Lehrers.

Spezifische Übungen für den Alltag

1. Wenn Sie Anfänger sind:

Aus Tadasana (der Berghaltung) stehend, heben Sie beim Einatmen mit Ujjayi-Atmung die Arme nach oben und stellen Sie sich gleichzeitig auf die Zehenspitzen. Senken Sie sich dann auf die Fersen ab und atmen Sie frei ohne Ujjayi aus. Wiederholen Sie dies in einer für Sie angenehmen Anzahl.

2. Wenn Sie fortgeschritten sind:

Aus der Position Adho Mukha Svanasana (der herabschauende Hund) atmen Sie vollständig aus und erzeugen Sie eine Vakuumwirkung mit Uddiyana Bandha. Stellen Sie danach die Atmung wieder her und kommen Sie aus der Haltung heraus. Wiederholen Sie dies in einem komfortablen Rhythmus einige Male. Evgeny hat diese Variante in diesem Video demonstriert: Video auf Dzen ansehen.

Passen Sie auf Ihre Gesundheit auf und praktizieren Sie richtig! Dabei helfen wir Ihnen gerne, schließen Sie sich uns an:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Venengesundheit

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Kann Yoga Krampfadern vollständig heilen?

Nein, bereits bestehende, erweiterte Venen können durch Gymnastik nicht rückgängig gemacht werden. Yoga hilft jedoch enorm dabei, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Schwellungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden der Beine durch eine verbesserte Durchblutung zu steigern.

Welche Asanas sind bei Venenschwäche am besten geeignet?

Besonders empfehlenswert sind sogenannte Umkehrhaltungen (wie Viparita Karani oder der unterstützte Schulterstand), da sie den venösen Rückfluss zum Herzen durch die Schwerkraft erleichtern und somit die Venenklappen entlasten.

Wie oft sollte ich die Übungen durchführen?

Um optimale Ergebnisse zur Vorbeugung von schweren Beinen und Venenstaus zu erzielen, sollten Sie leichte dynamische Übungen und das Hochlegen der Beine täglich in Ihre Routine einbauen. Eine längere, geführte Yogapraxis empfiehlt sich 2-3 Mal pro Woche.

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