Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern eine ernsthafte Erkrankung der Venen, die eine rechtzeitige Therapie erfordert. Viele Patienten schieben den Arztbesuch auf, doch Experten sind sich einig: Der Winter ist die beste Jahreszeit, um Krampfadern im Winter behandeln zu lassen. In diesem Artikel erklären wir, warum Sie die kalte Jahreszeit nutzen sollten und was renommierte Phlebologen dazu sagen. Expertenmeinung: Warum man die Behandlung nicht aufschieben sollte Heute widmen wir uns der Gesundheit und der Frage, warum die Behandlung von Krampfadern (Varikose) nicht bis zur warmen Jahreszeit aufgeschoben werden sollte. Warum ist der Winter die geeignetste Zeit? Dazu äußern sich die Ärzte der Klinik „Varikoza net“ („Keine Krampfadern“): Juri Bogdasarow, Kandidat der medizinischen Wissenschaften und Chirurg-Phlebologe. Rustam Islamow, Chirurg-Phlebologe. Wir möchten daran erinnern, dass die Klinik „Varikoza net“ im Jahr 2025 Preisträger der Volksabstimmung in der Kategorie „Beste Klinik 2025“ für die Laserbehandlung von Krampfadern der unteren Extremitäten sowie „Beste Klinik für ästhetische Venenbehandlung“ wurde. Die Filiale in Sterlitamak gehört laut Patientenbewertungen auf dem Portal „ProDoktorow“ zu den Top-10 der besten Kliniken. 5 Gründe, warum Sie Krampfadern im Winter behandeln lassen sollten Wenn Sie planen, Krampfadern im Winter behandeln zu lassen, profitieren Sie von mehreren physiologischen und praktischen Vorteilen. Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Phlebologen zu einem Eingriff in den kalten Monaten raten: 1. Kompressionsstrümpfe sind angenehmer zu tragen Nach den meisten Venenbehandlungen, sei es eine Lasertherapie oder eine Sklerosierung, ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen für eine gewisse Zeit (meist 1 bis 4 Wochen) obligatorisch. Im Sommer kann dies bei hohen Temperaturen sehr unangenehm sein und zu Hautreizungen führen. Im Winter hingegen wärmen die Strümpfe zusätzlich und lassen sich unauffällig unter Hosen oder langen Röcken verstecken. 2. Geringeres Risiko für Pigmentstörungen Nach einer Venenbehandlung sollten die behandelten Hautareale nicht direkter UV-Strahlung ausgesetzt werden, da dies zu Hyperpigmentierung (dunklen Flecken) führen kann. Im Winter ist die Sonnenintensität geringer, und die Beine sind durch Kleidung geschützt, was das Risiko für solche ästhetischen Komplikationen minimiert. 3. Optimale Heilung und weniger Schwellungen Kühle Temperaturen begünstigen den Heilungsprozess. Wärme führt dazu, dass sich Blutgefäße weiten, was Schwellungen und Beschwerden nach dem Eingriff verstärken kann. Die natürliche Kälte im Winter wirkt dem entgegen und sorgt für eine schnellere Regeneration. 4. Bereit für die Strandsaison Die vollständige Heilung und das Verschwinden aller sichtbaren Spuren (wie kleine Blutergüsse oder Einstichstellen) kann einige Monate dauern. Wer sich im Winter behandeln lässt, hat bis zum Sommer garantiert makellose Beine und kann die warme Jahreszeit ohne Beschwerden genießen. 5. Geringeres Infektionsrisiko Im Winter schwitzen wir weniger. Da Schweiß Bakterien enthalten kann, die Wunden reizen, ist das Infektionsrisiko in der kühlen Jahreszeit bei minimalinvasiven Eingriffen noch geringer als im Sommer. Moderne Methoden der Behandlung Die moderne Medizin setzt auf schonende Verfahren. Der Goldstandard ist heute die endovenöse Lasertherapie (EVLT). Dabei wird die erkrankte Vene nicht herausgezogen, sondern von innen mit Laserenergie verschlossen. Der Körper baut das verschlossene Gefäß mit der Zeit selbstständig ab. Vorteile der Lasertherapie: Keine Narkose notwendig (nur Lokalanästhesie). Keine Schnitte und Narben. Sofortige Mobilisation (der Patient kann direkt nach dem Eingriff laufen). Hohe Erfolgsrate und geringes Rückfallrisiko. Vergleich: Laser vs. Klassische OP Merkmal Lasertherapie (EVLT) Klassische Operation (Stripping) Narkose Lokalanästhesie Vollnarkose oder Spinalanästhesie Krankenhausaufenthalt Ambulant (ca. 1 Stunde) Oft stationär (1-3 Tage) Erholungszeit 1-2 Tage 2-4 Wochen Narben Keine (nur Einstiche) Kleine Narben möglich Häufige Symptome von Krampfadern Warten Sie nicht, bis sichtbare Venenknäuel auftreten. Achten Sie auf folgende Warnsignale: Schweregefühl in den Beinen, besonders abends. Schwellungen (Ödeme) an den Knöcheln. Nächtliche Wadenkrämpfe. Juckreiz oder Brennen entlang der Venen. Besenreiser (als erstes Anzeichen einer Venenschwäche). Häufig gestellte Fragen (FAQ) Ist die Laserbehandlung von Krampfadern schmerzhaft? Nein, die Behandlung ist in der Regel schmerzarm. Sie erfolgt unter örtlicher Betäubung (Tumeszenzanästhesie). Die meisten Patienten spüren während des Eingriffs kaum etwas und können die Klinik unmittelbar danach verlassen. Wie lange muss ich nach der Behandlung Kompressionsstrümpfe tragen? Das hängt vom Befund und der gewählten Methode ab. In der Regel empfehlen Ärzte eine Tragedauer von 1 bis 3 Wochen. Im Winter wird dies oft als angenehm empfunden. Zahlt die Krankenkasse die Entfernung von Krampfadern? Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland in der Regel die Kosten für die klassische Operation (Stripping). Die Kostenübernahme für moderne Laserverfahren variiert je nach Kasse und Vertrag. Es lohnt sich, vorab einen Antrag zu stellen oder sich in der Klinik beraten zu lassen. Zusammenfassend lässt sich sagen: Nutzen Sie die kalten Tage. Wenn Sie jetzt Ihre Krampfadern im Winter behandeln lassen, starten Sie gesund und mit schönen Beinen in den nächsten Frühling. Beitragsnavigation Krampfadern (Varikose): Die Krankheit des 21. Jahrhunderts – Ursachen und Lösungen Sauna bei Krampfadern: Ein umfassender Ratgeber für Ihre Venengesundheit